Mr.Obama, we can’t!

Um die Youtube/MTV-Generation auch noch auf Obama einzustimmen macht auf dem Netz ein Musik-Clip die Runde, von niemand geringerem als will.i.am, dem Black Eyed Peas Gründer, der schon in früheren Clips seinen Drang zu Revolutionärem offenbart hat. Aber seht selbst:

Die neue inoffizielle Wählerwerbung für den wohl attraktivsten amerikanischen Präsidentschafts-Kandidaten seit langem ist auf den ersten Blick gar nicht schlecht geraten, und auch mir kam kurz der „yes we can“ Gedanke als ich der bezaubernden Scarlett Johansson in ihre hoffnungsvollen Augen guckte. Doch halt! – wählen die Amis bald einen Martin Luther King Junior ins höchste Amt oder ist er nur wieder einer dieser Bushs im Schafspelz?

Cornflakes

Obama hat eine kräftige aber unschuldige Ausstrahlung und seine Stimme könnte wirklich aus dem reinkarnierten Sprachrohr Marthin Luther Kings entstammen. Seine Hautfarbe ist für viele Amerikaner bereits ein Grund ihn nicht zu wählen und seine muslimischen Grosseltern sind auch nicht gerade gut fürs Image.

white condo

Der aufgeklärte Mensch wird sich ab diesen Äusserlichkeiten aber nicht beeinflussen lassen und auf Obamas Inhalte achten. Herr Obama gehört zu den Demokraten, welche man in der Schweiz gerne mal mit der SP oder Genossen vergleicht. Die Demokraten haben jedoch wenig mit der europäischen Linken gemeinsam. Demokraten und Republikaner haben teilweise verschiedene Ansichten, womit nicht ihre Handlungen gemeint sind, denn diese sind deckungsgleich; sie werden von den gleichen Männern im Hintergrund bezahlt und gelenkt: Vom militärisch-industriellen Komplex und der Israellobby. Wer nun glaubt Barack sei keine Nutte der Lobbys und würde tatsächlich „Change“ bringen, der ist lediglich schlecht informiert.
Nur ein Beispiel dieses Koplexes hinter den Politmarionetten ist ein Artikel aus der Times über Tom Bernstein, einem überzeugten Neokonservativen Unterstützer Bushs im Jahre 04 (08 gehen seine Spenden natürlich an Obama). Wer sich für weitere Beweise für Obamas Opportunismus und Verlogenheit interessiert wird schnell fündig. Obama, Clinton und Bush sind Marionetten eines grossen Monstrums hinter den Kulissen der Politik. Wer also für Obama, Clinton und deren Parteigenossen stimmt, wählt einen Präsidenten ins Amt, der sich nur äusserlich vom Vorgänger unterscheidet.

hill kill ob

Amerika braucht einen Präsidenten der aufhört mit all dem Leid, dass grösstenteils seine Nation verursacht. Ein Kandidat, der folgendes sagt, ist mein Kandidat:

“Wir gehen nicht richtig mit Terrorismus um. Terrorismus gibt es seit den Anfängen der Zivilisation, und es wird ihn auch noch bei ihrem Ende geben. Wir werden mit dem Krieg gegen den Terror genauso erfolgreich sein wie mit dem Krieg gegen Drogen. Es funktioniert nicht. Was man stattdessen tun muss, ist eine Veränderung der Außenpolitik. Diese Invasion des Irak hat nur für neuen Terrorismus gesorgt. Osama Bin Laden muss sich vor Freude in seiner Decke gewälzt haben, als wir den Irak angriffen.”

Einen solchen Kandidaten gibt es doch nicht bei den Amis – doch den gibt es! Ron Paul, ein äusserst fähiger Mann, der von den Medien ausnahmslos totgeschwiegen wird. Ihm würde man ein „yes we can“ abnehmen. Ich lege Ihnen ein äusserst lesenswertes Interview ans Herz mit dem einzigen Kandidaten, der sich bereits gegen den Irakkrieg ausgesprochen hat, als Clinton und Obama noch mit Euphorie den Genozid in der Terroristennation gefordert haben.

Mr.Obama, we can’t!

Eine Antwort zu “Mr.Obama, we can’t!”

  1. Ron Paul tritt unter anderem auch für das Recht auf Waffenbesitz ein. In den USA werden jedes Jahr über 11′000 Personnen durch Waffen getötet, ist das nicht genug?

    Zudem ist seine Migrationspolitik mehr als fragwürdig. Er will die Zäune erhöhen, verbreitern… und was weiss ich was noch alles da raus kommt.

    Dann als unter anderem konservativer Politiker muss das folgende natürlich sein: Abtreibungsverbot.

    Ist jetzt vielleicht das schlechte rausgesucht, aber dennoch sind es Sachen die mich niemals dazu veranlassen würden, ihn zu wählen.

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